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Die meisten Dealmaker sind überzeugt: Bei komplexen Deals reicht eine rein menschliche Entscheidungsfindung nicht mehr aus

24 Juni 2026 | Pressemeldungen

Eine weltweite Umfrage unter 1.000 Dealmakern zeigt, dass KI im M&A-Prozess längst etabliert ist. Die finale Deal-Entscheidung soll dennoch beim Menschen liegen.

MINNEAPOLIS, Minnesota - 24. Juni 2026 - KI wird im Dealmaking immer unverzichtbarer. 62 % der Dealmaker geben an, dass eine rein menschliche Entscheidungsfindung bei komplexen Transaktionen nicht mehr zeitgemäß ist. Und 71 % sind überzeugt: Wer KI heute ignoriert, wird in fünf Jahren Schwierigkeiten haben, im Wettbewerb zu bestehen.

Auch wenn KI im M&A-Prozess immer wichtiger wird, wollen Dealmaker bei den entscheidenden Momenten weiterhin Menschen am Steuer. Fast die Hälfte (45 %) ist überzeugt: Die Unterschrift muss eine menschliche Entscheidung bleiben. KI kann unterstützen, aber wenn es wirklich zählt, ersetzt sie kein Urteilsvermögen.

Diese Ergebnisse stammen aus The New Deal Team, einem neuen Report von Datasite in Zusammenarbeit mit FT Longitude. Grundlage ist eine Befragung von 1.000 erfahrenen Dealmakern in 27 Ländern. Die Studie zeigt: Die Zukunft von M&A wird nicht davon bestimmt, dass KI Menschen ersetzt. Sondern davon, wie gut Unternehmen KI-gestützte Erkenntnisse mit menschlichem Urteilsvermögen, Governance und Kontrolle verbinden.

Die vier wichtigsten Erkenntnisse aus der Studie

1. KI hat sich in M&A etabliert.

KI ist längst über die Experimentierphase hinaus und heute fester Bestandteil des gesamten Deal-Prozesses.

  • 96 % der Dealmaker nutzen oder erkunden KI, um Chancen zu identifizieren und zu prüfen.
  • 50 % haben KI regelmäßig in die Due Diligence eingebunden, der Phase mit dem höchsten gemeldeten ROI.
  • 71 % sind fest davon überzeugt, dass Unternehmen, die heute KI ignorieren, in fünf Jahren Schwierigkeiten haben werden, wettbewerbsfähig zu bleiben.

2. KI beeinflusst die Deal-Ergebnisse.

Dealmaker betrachten KI zunehmend als einen strategischen Vorteil, nicht nur als Produktivitätswerkzeug.

  • 43 % geben an, dass KI in einigen Szenarien bereits bessere Deal-Entscheidungen trifft als Menschen.
  • 24 % berichten, dass KI ihnen geholfen hat, einen Deal abzuschließen, der ihnen sonst entgangen wäre.
  • 66 % sind der Meinung, dass KI dazu beiträgt, Transaktionsrisiken während des gesamten Deal-Prozesses zu reduzieren.

3. Menschliches Urteilsvermögen bleibt der entscheidende Unterschied.

Je mehr Routinearbeit KI übernimmt, desto wertvoller werden die menschlichen Kernkompetenzen. Diese Fähigkeiten halten die Befragten für KI am schwierigsten nachzubilden:

  • Verhandlungen und Beziehungsmanagement
  • Strategisches Urteilsvermögen und Priorisierung
  • Die Einschätzung von Vertrauen, Absichten und Glaubwürdigkeit
  • Entscheidungen unter Unsicherheit treffen
  • Verantwortung für Entscheidungen mit hohem Risiko übernehmen

Fast die Hälfte (45 %) findet, dass die Entscheidung zur Unterschrift immer in menschlicher Verantwortung bleiben sollte.

4. Governance wird zum Wettbewerbsvorteil, aber auf Vorstandsebene ist KI noch nicht angekommen.

Mit der zunehmenden Verbreitung von KI legen Dealmaker immer mehr Wert auf einen verantwortungsvollen Einsatz.

  • Genauigkeit (71 %) und Sicherheit (70 %) sind die beiden wichtigsten Anforderungen an KI im Dealmaking.
  • 58 % setzen auf menschliche Überprüfung und Validierung, um Vertrauen in KI-generierte Ergebnisse aufzubauen.
  • 24 % sind der Meinung, dass ein schlechter Einsatz von KI in den nächsten fünf Jahren große Deals gefährden könnte.
  • 27 % verwenden KI nicht für Berichte an den Vorstand.

Stimmen aus dem Management

Rusty Wiley, President und CEO von Datasite:

„KI kann Analysen automatisieren, aber sie kann keine Verantwortung übernehmen. Und je mehr Schwerstarbeit sie im M&A leistet, desto wertvoller wird das menschliche Urteil – nicht weniger. Die Gewinner von morgen sind die, die das Tempo und die Reichweite von KI mit dem verbinden, was nur Menschen mitbringen: Vertrauen, Erfahrung und echte Kontrolle.“

Raj Bakhru, General Manager von Blueflame AI:

„KI wird im Dealmaking und bei Investments immer unverzichtbarer, doch die bloße Einführung ist noch kein Wettbewerbsvorteil. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, sicherzustellen, dass KI-Ergebnisse präzise, sicher und vertrauenswürdig sind. Starke Governance, transparente Workflows und menschliche Aufsicht entscheiden darüber, ob KI einen Mehrwert schafft oder Risiken birgt.“

Regionale Einblicke

  • APAC ist in den meisten Phasen des Deal-Prozesses führend bei der KI-Einführung.
  • EMEA legt den größten Wert auf Sicherheit, was das vorsichtigere regulatorische Umfeld widerspiegelt.
  • Berater sind Unternehmen bei der KI-Integration leicht voraus, besonders in der Due Diligence.

Über den Report

Für die Studie befragte FT Longitude im Auftrag von Datasite im März 2026 1.000 Dealmaker aus 27 Ländern – alle auf C-Level oder direkt darunter. Sie kamen aus Corporate Development, Private Equity, Recht, Wirtschaftsprüfung und Beratung und hatten bei mindestens drei Deals in den letzten 24 Monaten Entscheidungsverantwortung. Den Report „The New Deal Team" gibt es auf datasite.com.

Über Datasite

Datasite liefert die Infrastruktur für den sicheren Informationsfluss bei Private-Market-Transaktionen. Das Produktportfolio umfasst Sell-Side-Datenräume, Buy-Side-Intelligence (Grata), KI-Agenten (Blueflame AI), Board- und Governance-Management (Sherpany) sowie eine offene Dateninfrastruktur-Schicht. Es unterstützt die Umsetzung über den gesamten Investmentlebenszyklus hinweg und liefert einzigartige Dateneinblicke für Investoren, Berater und Deal-Experten weltweit. Führende Private-Equity-Firmen, Anwaltskanzleien, Investmentbanken und Beratungsunternehmen vertrauen auf Datasite, das auf 26 Jahren Erfahrung mit Sicherheit auf Unternehmensniveau, Compliance und Zuverlässigkeit aufbaut.

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