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Innovation Spotlight: So schließen Dealmaker Datenlücken in privaten Märkten
03 August 2025 (Zuletzt aktualisiert 05 Dezember 2025) | Blog
Innovation Spotlight: So schließen Dealmaker Datenlücken in privaten Märkten
Private Märkte festigen ihre Position als globaler Wachstumsmotor – ihr Wert wird bis 2030 auf beeindruckende 30 Billionen US-Dollar geschätzt. Damit steigt die weltweite Nachfrage nach Daten über private Märkte rasant.
Doch hochwertige Daten sind schwer zugänglich und häufig fragmentiert. Dealmaker müssen sich oft ein unvollständiges Bild aus verschiedenen, voneinander losgelösten Tools zusammensetzen. In internationalen Märkten verschärfen unterschiedliche Berichtsstandards, Währungskonvertierungen und Übersetzungen die Herausforderung zusätzlich.
Wie gelingt es Dealmakern, die privaten Märkte klar und einfach zu durchschauen? Und was, wenn Datenkomplexität nicht hinderlich, sondern ein Wettbewerbsvorteil wäre?
Die Herausforderung: Globale Lücken in der Finanzberichterstattung privater Unternehmen
In den großen Volkswirtschaften gelten für private Unternehmen unterschiedliche Offenlegungspflichten – oft mit dem Ergebnis, dass Investoren nur eine eingeschränkte Transparenz erhalten, insbesondere bei kleineren Firmen.
Dealmaker im privaten Markt:
- haben keine vollständige Marktabdeckung, da kleinere Unternehmen weniger Berichtspflichten haben,
- bekommen meist nur die Pflichtangaben zu Finanzkennzahlen,
- sind auf offizielle Register angewiesen, auch wenn diese unvollständig oder irreführend sein können – etwa durch fehlende Angaben zu Tochtergesellschaften oder Auslandsniederlassungen.
Die Folge: Private-Equity- und M&A-Investoren müssen aufwendig Regierungsdokumente aus verschiedenen Quellen durchforsten, um ein klares Bild der finanziellen Lage und Unternehmensstruktur eines Targets zu erhalten.
Und die Transparenz variiert stark nach Region:
Großbritannien: Nur Unternehmen ab einer bestimmten Größe müssen Jahresabschlüsse bei Companies House einreichen. Kleinere Firmen bleiben oft unter dem Radar.
Frankreich: Viele Unternehmen müssen beim RCS berichten. Kleinere Firmen dürfen jedoch verkürzte Bilanzen einreichen, mittlere Firmen sogar ihre Gewinn- und Verlustrechnungen zurückhalten.
Deutschland: Alle eingetragenen Unternehmen müssen ihre Finanzberichte beim Unternehmensregister einreichen. Aber:
- Kleinstunternehmen (Bilanzsumme ≤ 350.000 €, Umsatz ≤ 700.000 €, ≤ 10 Beschäftigte) sind von der Einreichung von Gewinn- und Verlustrechnungen befreit.
- Kleinunternehmen (Bilanzsumme ≤ 6 Mio. €, Umsatz ≤ 12 Mio. €, ≤ 50 Beschäftigte) können vereinfachte Berichte einreichen und die Gewinn- und Verlustrechnung weglassen.
Australien: Der Mid-Market ist dynamisch, aber intransparent. Private Unternehmen gelten als „klein“, wenn sie zwei der folgenden Kriterien erfüllen:
- Umsatz < 50 Mio. AUD
- Vermögenswerte < 25 Mio. AUD
- Weniger als 100 Beschäftigte
Größere Unternehmen unterliegen strengeren Berichtspflichten, während kleinere von erleichterten Anforderungen profitieren – was die Transparenz in einem erheblichen Teil des Marktes einschränkt.
Die Lösung: Volle Transparenz in privaten Märkten
Die Arbeit mit unvollständigen Analysen führt zu ineffizienten Workflows – und kostet Zeit, Ressourcen und Chancen. Liegt ein Unternehmen über den Berichtsschwellen, müssen Dealmaker sich durch Registerdokumente arbeiten. Liegt es darunter, bleibt oft nur die Schätzung anhand von Näherungsgrößen wie Mitarbeiterzahlen – die jedoch ihrerseits Unsicherheiten bergen.
Grata bündelt Finanzdokumente, einschließlich mehrerer Tochtergesellschaften innerhalb eines Landes oder über Ländergrenzen hinweg, und stellt sie in standardisierter Form bereit. So haben Dealmakers alle relevanten Informationen für das Screening potenzieller Targets zentral an einem Ort.
Dabei ist Zugänglichkeit genauso entscheidend wie inhaltliche Tiefe: Investoren in den Private Markets müssen Daten nahtlos in ihre Prozesse integrieren können.
Die KI-gestützten Workflows von Grata liefern die entscheidenden Informationen schnell, konsistent und zentral – in jeder Phase des Dealmaking-Prozesses:
Marktforschung: Branchenlandschaften zu verstehen braucht Zeit – und umfassende Daten. Mit Grata lassen sich Wettbewerbsumfelder analysieren, Fragmentierung bewerten und M&A-Aktivitäten erkennen – schnell und effizient. In der List Library finden Sie zusätzlich geprüfte und eingeordnete Unternehmenslisten vertrauenswürdiger Quellen.
Sourcing: Die richtigen Targets zu identifizieren erfordert mehr als eine Standardsuche. Gratas erweiterte Funktionen wie Similar Company Search erschließen angrenzende Märkte und weniger bekannte Chancen. Über das Grata Deal Network erhalten Nutzer exklusiven Zugang zu aktuellen Mandaten.
Comps-Analyse: Geeignete Vergleichsunternehmen zu finden ist komplex. Flexible Filter und eine tiefe Datenbasis stellen sicher, dass Ihre Comps die Realität Ihres Deals abbilden – egal ob Sie von einer Liste, einem Marktsegment oder einer strategischen Ausrichtung ausgehen.
Relationship Building: Beziehungen entscheiden oft über den Erfolg. Mit Grata finden Sie relevante Konferenzen, Messen und Branchen-Events, durchsuchen Teilnehmerlisten nach Prioritäten und treten mit verifizierten Kontakten frühzeitig in Austausch.
Pipeline Management: Effektives Pipeline-Management erfordert Struktur und Flexibilität. Mit Grata können Sie eigene Labels anlegen, Interaktionen dokumentieren und nahtlos im Team zusammenarbeiten. Jeder Schritt ist transparent, durchsuchbar und auf Ihren Workflow abgestimmt.
Relationship Tracking: Beziehungen sind über viele Systeme verteilt. Mit der bidirektionalen CRM-Integration von Grata fließen Daten aus Salesforce, DealCloud oder HubSpot direkt in die Plattform – für eine bessere Priorisierung und schlankere Prozesse.
Buyer-List-Building: Beim Exit ist es entscheidend, die richtigen Käufer zu erreichen. Grata ermöglicht eine gezielte Suche unter 20.000 Finanzsponsoren und 100.000 strategischen Käufern – basierend auf Investitionskriterien und Transaktionshistorie. Käuferlisten und Exit-Analysen werden so faktenbasiert statt spekulativ.
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